Wann kann eine Psychotherapie unterstützend sein?
Es gibt viele Gründe, sich Unterstützung zu holen – das ist in Ordnung und jeder Anlass ist gleichwertig. Vielleicht fühlen Sie sich von einem oder mehreren dieser Punkte angesprochen:
Gefühle und Stimmung
- Sie sind oft traurig, antriebslos oder fühlen sich innerlich leer
- Sie haben Ängste, Panikattacken oder machen sich ständig Sorgen
- Sie zweifeln an sich selbst oder sind sehr streng mit sich
- Sie fühlen sich einsam oder unsicher im Kontakt mit anderen
Erschöpfung und Alltag
- Sie schlafen schlecht, sind erschöpft oder ausgebrannt
- Sie können sich schwer konzentrieren
- Arbeit oder Kolleginnen und Kollegen belasten Sie
Schwere Erfahrungen
- Sie haben etwas Schlimmes erlebt
- Sie haben jemanden/etwas verloren und trauern
- Eine Trennung, Krankheit oder der Verlust des Arbeitsplatzes hat Sie aus der Bahn geworfen
Beziehungen und Muster
- In Ihrer Partnerschaft, Familie oder Ihren Freundschaften gibt es immer wieder dieselben Konflikte
- Es fällt Ihnen schwer, Nähe zuzulassen oder Grenzen zu setzen
Körper und Gesundheit
- Ihr Körper zeigt Beschwerden, ohne dass Ärztinnen und Ärzte eine Ursache finden
- Eine chronische Erkrankung belastet Sie auch seelisch
Lebenswege und Sinnfragen
- Sie stehen vor einem großen Lebensübergang – Berufswechsel, Elternschaft oder Pensionierung
- Sie fragen sich, wohin Ihr Leben führen soll
- Sie möchten sich selbst besser verstehen
- Sie fühlen sich „festgefahren“ – ohne genau sagen zu können, warum
Ist es schon Zeit dafür?
Vielleicht fragen Sie sich, ob der richtige Moment gekommen ist. Diese Fragen können Ihnen dabei helfen:
- Geht es mir schon länger als ein paar Wochen schlecht?
- Leiden mein Alltag, meine Arbeit oder meine Beziehungen darunter?
- Helfen meine eigenen Strategien und Gespräche mit Freunden nicht mehr?
- Machen sich Menschen in meinem Umfeld Sorgen um mich?
Wenn Sie auch nur eine Frage mit Ja beantworten: Sie dürfen sich Unterstützung holen. Sie müssen nicht warten, bis es noch schlimmer wird.
